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Der Wilde Westen liegt für Kids in Letmathe
Richtige amerikanische „Cowboypferde“ reiten - welches Kind träumt nicht davon?
Möglich wurde das in den letzten Herbstferien in Iserlohn-Letmathe auf dem Hof „Rainbow Hill“. Hier gab Herbert Stober schon seit einigen Jahren Wochenendkurse, bevor er sich im September 2008 entschied, endgültig aus der Nähe von Hameln ins nördliche Sauerland nach Wiblingwerde zu ziehen.
Mit so vielen Anmeldungen hatte selbst er nicht gerechnet: spontan meldeten sich im letzten Jahr acht Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren auf eine Anzeige. Sie konnten eine Woche auf dem Hof „Rainbow Hill“ in Letmathe ausprobieren, was Westernreiten heißt.
Aber nicht nur Reiten war angesagt in den Herbstferien: Pferde von der Weide holen, putzen, satteln, longieren, nach dem Reiten wieder versorgen… Und auch andere „Tugenden“ eines Westernreiters kamen nicht zu kurz. So halfen sich die Kids gegenseitig, sorgten gemeinsam für die Pferde und verteilten Heu und Wasser. Und dass die Boxen auch gemistet wurden, war selbstverständlich.
Annalena, Franzi, Kathrin, Michel und alle anderen hatten viel Spaß. Mittags gab es ein gemeinsames Essen, Getränke standen den ganzen Tag bereit.
Auf „Rainbow Hill“ werden Quarter Horses gezüchtet, die zahlenmäßig größte Pferderasse der Welt. Quarter Horses sind ruhige, gelassene und vielseitig einsetzbare Pferde, die Pferde, die Cowboys bei ihrer Arbeit reiten. Und diese hier trugen die Kleinen und Großen nicht nur über den Reitplatz. Zum Schluss stand sogar ein Ausritt auf dem Programm!